Zu interessanten Baudenkmälern von Hrádek gehört vor allem die St.- Georg-Kirche, die am Ostrand der Gemeinde steht. Die Kirche wird das erste Mal im Jahre 1384 als Holzbau erwähnt, der während des Dreißigjährigen Kriegs sehr stark beschädigt wurde. Ende des 17. Jahrhunderts wurde auf dem gleichen Platz eine neue Kirche gebaut. Gleichzeitig mit dem frühbarocken Bau wurde auch die Pfarrei errichtet, von der nur ein Gewölbeteil mit einem mittelalterlichen Pfeiler erhalten blieb. Die Überreste der Pfarrei sind in einem Hausteil des heutigen Gemeindegasthofs zu finden. Die 1981 von dem Geschlecht von Harrach wieder renovierte Kirche wurde zu einer Filialkirche und wurde Nechanice „eingepfarrt“. An der Außenseite der Kirchenmauer befinden sich einige Grabsteine, von denen die ältesten aus den Jahren 1518, 1521 und 1610 kommen. Am Friedhof ist der Bauherr des Schlosses Hrádek u Nechanic, Architekt Karl Fischer bestattet. Es gibt hier einige Gräber von gefallenen Soldaten aus dem preußisch-österreichischen Krieg im Jahre 1866. Einige Gräber befinden sich auch in der nahen Umgebung des Schlosses.